Derweil ich schlafend lag, ein Stündlein wohl vor Tag, sang vor dem Fenster auf dem Baum ein Schwälblein mir, ich hört' es kaum, ein Stündlein wohl vor Tag.
Ein Tännlein grünet wo, wer weiß, im Walde, ein Rosenstrauß, wer sagt, in welchem Garten? Sie sind erlesen schon, denk es, o Seele, auf deinem Grab zu wurzeln und zu wachsen.
Gelassen stieg die Nacht ans Land, lehnt träumend an der Berge Wand, ihr Auge sieht die goldne Waage nun der Zeit in gleichen Schalen stille ruhn.